… wenn Weihnachten egal wird

Ich liebe Spekulatius. Die ganz billigen aus dem Supermarkt sind mir am liebsten. Wenn ALDI, REWE & Co. Anfang September die ersten Weihnachtsregale aufbauen, greife ich zu. 89 Cent pro Packung finde ich mehr als fair, und ich decke mich direkt für die Wintermonate ein. Das war’s dann aber auch mit der weihnachtlichen Vorfreude.

Es gab Zeiten, da war ich zum Beispiel an jedem zweiten Abend auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs. Hier ein Glühwein, da ein Glühwein – am liebsten schon vor Totensonntag. Der Advent-Event-Charakter hat bei mir als „Teen“ und „Twen“ noch voll funktioniert. Dick eingepackt und mit weihnachtlicher Pop-Musik auf den Ohren durch die Menschenmassen. Sich an Lichtern und Leuten erfreuen. Zwischendurch noch ein fettiges Schinkenbratenbrötchen, und die Welt war in Ordnung.

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… wenn frühe Dunkelheit Dir zu schaffen macht

Der Herbst ist eigentlich meine Lieblings-Jahreszeit. Das Wetter ist meist noch recht angenehm – nicht zu heiß und nicht zu kalt. Manchmal schleicht sich sogar noch ein schöner Spätsommer-Tag dazwischen und macht den Oktober golden. Außerdem endet mit dem Herbst die verfluchte Heuschnupfen-Saison. Das heißt: Endlich wieder frei durchatmen.

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Seit ein paar Jahren kann ich den Herbst aber nicht mehr so genießen wie früher. Je älter ich werde, desto empfindlicher reagiert mein Biorhythmus auf die früh einsetzende Dunkelheit. Im Hochsommer vor ein paar Wochen war es bis 22 Uhr hell, jetzt wird’s schon gegen 18 Uhr so düster, dass die Halloween-Geister aufgeregt mit den Hufen scharren.
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