… wenn Du Urlaub vom Urlaub brauchst (10 Fehler auf Reisen)

Wir sind ja auch selbst Schuld: Wir könnten uns zwei Wochen lang an irgendeinen Strand legen, Cocktails am Pool schlürfen und uns in der Abendsonne massieren lassen. Wir könnten den ganzen Tag lesen, uns an den Füßen spielen und die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Alles ganz entspannt. Andere Menschen nennen sowas „sich erholen“, „Kräfte tanken“, „den Akku aufladen“. Sie buchen ihre Urlaubsreise im Katalog – am besten „all inclusive“ und mit maximal einem Tagesausflug pro Woche. Bloß nicht zu viel bewegen! Am ersten Arbeitstag nach den Ferien bringen sie dann die Sonne förmlich mit ins Büro. Sie kommen gut gebräunt durch die Tür und lassen jetzt jeden Handgriff am Computer gaaaaaanz entspannt angehen. Das haben sie sich so vorgenommen, erzählen sie Dir.

Wenn ich wiederum aus dem Urlaub zurückkomme, bin ich in der Regel total k.o. und muss erstmal runterkommen. Eindrücke verarbeiten. Kräfte sammeln. Ausschlafen. Selbst wenn der Körper noch einen Rest an Energie hat: Mein Hirn ist müde und bis zum Anschlag prall gefüllt mit Input. Dazu kommt der ganze liegengebliebene Kram, der mich erst zu Hause und dann im Büro schon wieder erwartet. Die To-Do-Liste im Hinterstübchen lässt sich nach den Ferien auch nicht länger verdrängen. Spätestens nach dem ersten Arbeitstag merke ich: Ich brauche Urlaub!

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… wenn Du „Snapchat“ nicht verstehst

Seit einer Weile bin ich wieder vermehrt bei Facebook unterwegs – sowohl privat als auch beruflich. Wenn man die Timeline-Einstellungen ein wenig anpasst, nur relevante Seiten abonniert und vor allem nervige „Freunde“ aussortiert, kann der tägliche Blick in das Soziale Netzwerk wirklich viel Freude machen. Auch Twitter mag ich sehr gerne, zum Beispiel um mich über aktuelle Ereignisse zu informieren, lesenswerte Artikel zu entdecken oder live über TV-Sendungen zu lästern diskutieren. Wie schrieb Moderator Jan Böhmermann im März 2016 so schön: „Bei Facebook sind die Dummen. Bei Twitter sind die Schlauen. Ist so.“

Es gibt natürlich noch viele weitere Dienste: WhatsApp ist als Alternative zur kostenpflichtigen SMS schon seit einigen Jahren etabliert. Außerdem pflege ich Profile bei XING und LinkedIn, zum Beispiel um Job-Kontakte zu pflegen. Mein Google+-Profil dagegen liegt die meiste Zeit über brach. Auch Soziale Netzwerke wie Instagram, Tumblr und Pinterest habe ich mir irgendwann mal angeschaut, deren Ausrichtungen haben für mich persönlich aber keinen Mehrwert. Man muss ja auch nicht auf jeder digitalen Hochzeit tanzen.

Und dann kam „Snapchat“. Plötzlich tauchte dieser Geist mit gelbem Rahmen auf. Bemerkt habe ich ihn zuerst in Form von Profilbildern in anderen Netzwerken wie Facebook oder Twitter. Immer häufiger hat sich das Geister-Logo dort in die Timelines geschmuggelt. Dass hinter eine gar nicht mehr so neue Smartphone-App steckt, habe ich vermutlich als allerletzter gecheckt.

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