… wenn Du die Digital-Branche unterschätzt | „dmexco 2016“ in Köln

Kugelschreiber, Tragetaschen, bunte Bonbons: Wer die dmexco in Köln nicht kennt, könnte sie für eine riesige Werbeartikel-Messe halten. Tatsächlich ist die dmexco die größte Fachmesse für Online Marketing und Digital-Strategien in Europa. Einmal im Jahr preisen sich in der Koelnmesse kreative Köpfe und clevere Strategen aus der Online-Branche an. Sie verteilen Laugengebäck und mixen exotische Cocktails. So wollen sie potentielle Kunden an die Stände ihrer Firmen locken.

dmexco 2016 - Eindruck aus einer Halle
Schnappschuss von der Fachmesse „dmexco 2016“ in Köln

Nebenbei sprechen sie mit Menschen, die sie das ganze Jahr über sonst nur als virtuellen Kontakt kennen. Gemeinsam tauschen sie sich über die angeblich neuesten Trends aus. So ist Video Marketing in diesem Jahr (mal wieder) ein großes Thema. Unterm Strich wollen alle Beteiligten aber vor allem eines: Ihre eigenen Ideen als neu, innovativ und unverzichtbar darstellen – und langfristig damit Geld machen.

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… wenn Du „Snapchat“ nicht verstehst

Seit einer Weile bin ich wieder vermehrt bei Facebook unterwegs – sowohl privat als auch beruflich. Wenn man die Timeline-Einstellungen ein wenig anpasst, nur relevante Seiten abonniert und vor allem nervige „Freunde“ aussortiert, kann der tägliche Blick in das Soziale Netzwerk wirklich viel Freude machen. Auch Twitter mag ich sehr gerne, zum Beispiel um mich über aktuelle Ereignisse zu informieren, lesenswerte Artikel zu entdecken oder live über TV-Sendungen zu lästern diskutieren. Wie schrieb Moderator Jan Böhmermann im März 2016 so schön: „Bei Facebook sind die Dummen. Bei Twitter sind die Schlauen. Ist so.“

Es gibt natürlich noch viele weitere Dienste: WhatsApp ist als Alternative zur kostenpflichtigen SMS schon seit einigen Jahren etabliert. Außerdem pflege ich Profile bei XING und LinkedIn, zum Beispiel um Job-Kontakte zu pflegen. Mein Google+-Profil dagegen liegt die meiste Zeit über brach. Auch Soziale Netzwerke wie Instagram, Tumblr und Pinterest habe ich mir irgendwann mal angeschaut, deren Ausrichtungen haben für mich persönlich aber keinen Mehrwert. Man muss ja auch nicht auf jeder digitalen Hochzeit tanzen.

Und dann kam „Snapchat“. Plötzlich tauchte dieser Geist mit gelbem Rahmen auf. Bemerkt habe ich ihn zuerst in Form von Profilbildern in anderen Netzwerken wie Facebook oder Twitter. Immer häufiger hat sich das Geister-Logo dort in die Timelines geschmuggelt. Dass hinter eine gar nicht mehr so neue Smartphone-App steckt, habe ich vermutlich als allerletzter gecheckt.

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