… wenn Du diese 20 Songs übers Älterwerden kennst

Ich bin mit jeder Menge Popmusik aufgewachsen. Als Kind der 80er- und 90er-Jahre habe ich Ronny’s Pop Show, Formel 1, die Anfänge von VIVA und MTV sowie diverse Schlager-Revivals miterlebt. Viele Lieder liebe ich bis heute, auch weil sie mit persönlichen Erinnerungen verbunden sind. Viele Songtexte habe ich lautstark mitgesungen, ohne ihre Bedeutung wirklich zu verstehen. Heute weiß ich: Nichts drückt Gefühle so emotional und pointiert aus wie grundsolide Popmusik mit eingängigen Melodien und einfallsreichen Texten!

Auf der Suche nach 20 Songs rund ums Älterwerden habe ich mir ein wenig helfen lassen – z.B. auf der Facebook-Seite zu diesem Blog sowie per Google-Recherche. Herausgekommen ist eine wirklich bunte Auswahl von Hits, die Euch hoffentlich viel Freude macht und im besten Fall die ein oder andere schöne Erinnerung weckt. Außerdem müsst Ihr vor der nächsten Geburtstags- oder Jubiläums-Feier nicht mehr selbst nach Liedern über das Alter suchen.

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… wenn Du die Stars und Promis der Jugend von heute nicht mehr kennst

Kürzlich war ich mit meiner lieben Kollegin Marie bei einem beruflichen Termin in Düsseldorf. Wir fahren die Strecke von Dortmund aus immer gerne mit der Bahn. Deshalb mussten wir auf dem Rückweg am späten Nachmittag auch wieder durch den Hauptbahnhof. Im Eingangsbereich gibt es eine große Buchhandlung. In der Feierabend-Zeit ist dort eigentlich immer recht viel los. Was aber an diesem besonderen Tag dort los war: Un-fass-bar!!

Von der hinterletzten Ecke der Buchhandlung einmal quer durch den gesamten Laden, an der Kasse vorbei durch die Eingangstür bis in die Eingangshalle, an den Fahrkartenautomaten entlang und unter der Anzeigetafel hindurch bis zu den ersten U-Bahn-Zugängen – und dann bestimmt noch mindestens fünfmal so lang (!) war die Menschenschlange, die sich im Düsseldorfer Hauptbahnhof gebildet hatte. Eigentlich waren es noch keine vollwertigen Menschen, sondern größtenteils pubertierende Jugendliche. Das hat uns die Rest-Babyspeck-Ansammlung in ihren Gesichtern verraten.

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… wenn Du laute Musik nicht mehr erträgst

„Bumm, bumm … bumm, bumm … bumm, bumm …“ – Seit ein paar Monaten lebt in der Wohnung unter mir eine junge Frau. Sie hat sich seit ihrem Einzug nie persönlich vorgestellt. Sie hat mich auch nicht zu einer Einweihungsparty eingeladen. Ich habe ihr zur Begrüßung aber auch keinen Kuchen vorbeigebracht. Wir sind hier ja auch nicht bei den „Desperate Housewives“, sondern in einem anonymen Mietshaus mitten in der Großstadt Dortmund.

Morgens im Hausflur grüßt die junge Frau jedenfalls sehr nett. Ich sehe sie nur selten, vielleicht einmal im Monat. Dass sie zu Hause ist, erkenne ich meist an den stylishen Turnschuhen, die sie auf der Fußmatte vor ihrer Wohnungstür abstellt. Und neuerdings auch immer öfter am lauten „bumm, bumm … bumm, bumm … bumm, bumm …“.

Ich kann ihr keinen ganz schlechten Musikgeschmack unterstellen. Sie hört eine Mischung aus aktuellen Chart-Hits und massentauglichen House-Beats. Manchmal rutscht auch ein lässiger Hip-Hop-Track dazwischen. Die Songs erahne ich in der Regel nur dank der Bässe. Und am Rhythmus, in dem mein Schreibtisch und mein Regal wegen der Bässe scheppern. Die junge Frau dreht die Musik meist so laut auf, dass meine komplette Wohnzimmer-Einrichtung munter vibriert. Auch die Wände und der Fußboden erwachen zum Leben. Selbst wenn ich den Fernseher einschalte oder selbst Musik höre, übertönen ihre Beats alles: „Bumm, bumm … bumm, bumm … bumm, bumm …“

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